Alles über iMac, Macbook, allen iOS Devices und AppleTV. Weiterhin Infos über Airplay sowie OSX und iOS
Mein Schreibtisch
Mein eigenes Equipment
Angefangen hat alles mit einem Geschenk meines Sohnes. Ein iPod touch 2G. Derzeit hatte er schon das iPhone und ich das Samsung Omnia.
Vom Omnia war ich damals so überzeugt, dass selbst mein Sohn mich nicht davon abbringen konnte es zu kaufen. So Hinweise wie Verarbeitung oder intuitive Bedienung prallten an mir ab. Ich kannte ja das iPhone nur vom hören-sagen. Mit dem iPod touch wurde plötzlich alles anders. Die Begriffe wie AppStore, Intuition, Wertigkeit (obwohl das Omina schon sehr hochwertig war) und leichte Bedienung waren nun Realität.
Beim surfen im Internet ertappte ich mich immer öfter, das ich zum iPod griff und meinen PC sowie das Notebook vernachlässigte. Das ist mir mit dem Omina nie passiert. Aber so langsam wurde mir das Display zu klein. Und so kam es wie es kommen musste. Auf unserer Hochzeitsreise zum 25. Hochzeitstag nach Dubai stieß ich auf das neue iPad2. Es war am Ende mit Etui und BT-Tastatur immer noch günstiger als in Deutschland das iPad2 einzeln gekostet hat. Ein Wermutstropfen war aber der nicht europataugliche 230V-Stecker. Aber das lies sich sehr schnell beheben. Kurze Zeit später endete auch noch mein Mobilfunkvertrag, den ich, natürlich angepasst, verlängerte. Nun ratet mal welches Telefon es wurde. Das iPhone 4 in weiß.
Von der Zusammenarbeit zwischen iPhone und iPad war ich überwältigt. Meine Termine pflegte ich mittlerweile sehr komfortabel am großem iPad in meinem Kalender ein und hatte diese nun, dank iCloud, immer auf dem iPhone dabei.
Nachdem sich mein Sohn ein MacBook Air zulegte, war ich erstaunt, wie sehr doch iOS und MacOS (Mountain Lion) harmonieren. Mein Entschluss stand fest: “Ein Mac muss her!” Da ich durch das iPad schon mobil abgesichert war, entschied ich mich für einen iMac 27″. Da beim iMac derzeit ein Modellwechsel anstand, wartete ich damit eine Weile und nutzte den erstmöglichen Bestelltermin für den iMac27 Late 2012. Als er dann geliefert wurde, war das Auspacken (neuzeitlich unboxing) eine Familienveranstaltung. Aber das ist man ja von Applegeräten gewohnt. Ich war fasziniert davon, das auf meinem Schreibtisch nur ein hauchdünner Monitor stand in dem alles verbaut war. Nun ja, das Superdrive fiel dem Design zum Opfer. Das war für mich das Ende der PC-Ära. Kein lauter Tower mehr neben dem Schreibtisch. Ich erinnere mich noch, als ich damals noch bei Vobis ein KomplettSystem kaufte. Da bekam ich noch einen Rolli in Form einer Sackkarre mit, damit man alles ins Auto bekam. Trotzdem musste ich zweimal laufen und war froh, dass ich einen Kombi fuhr. Aber zurück zum iMac. Selbst meine Frau, die eigentlich eher ein Computermuffel war, war begeistert. Leider musste ich kurz darauf für längere Zeit ins Krankenhaus. Ich konnte meiner Frau das neue Gerät und das neue Betriebssystem nicht mehr erklären. Was ich noch tat, war, dass ich ihr einen Apple Account eingerichtet habe. Dann verabschiedete ich mich, nahm mein iPad und ging ins Krankenhaus. Meine Frau beschäftigte sich mittlerweile (vermutlich) täglich mit dem iMac. Denn eines abends bekam ich einen Facetimeanruf. Das heißt zusammengefasst. Appleprodukte sind interessant, leicht verständlich und es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten. Das exklusive Design und die hochwertige Haptik haben mich sowieso mittlerweile überzeugt. Wenn ich an den Wochenenden zu Hause war sah ich mit Freude, wie meine Frau auf ihrer Benutzerebene ihre Kontakte und ihre Termine einpflegte. Nun wurden öfter mal Mails geschrieben, Dokumente eingescannt und verwaltet und es wurde jeden Abend gefacetimed. Leider endete ihre Liebe zum iMac schlagartig. Was war geschehen? Man wird es nicht glauben, aber mir wurde mein iPad 2 langsam zu schwer. Ich bekam fatalerweise mal ein iPad mini zwischen meine Finger. Es dauerte maximal 2 Sekunden, dann stand fest: “Das ist das ultimative Surfgerät”. Als es dann geliefert wurde, hat ich ein iPad zu viel.
Meine Frau hatte nie Interesse an dem Gerät. Gut, sie konnte es nie testen, da ich es selten aus der Hand legte. Nun, ihr Geburtstag stand vor der Tür. Da sie ja eine Apple-ID hat, ging alles Schlag auf Schlag. iCloud heiß das Zauberwort. Alle Termine, Kontakte, Mails und Nachrichten waren plötzlich auf dem iPad. Sogar die Lesezeichenleiste von Safari. Sie war immer der Meinung, so ein Ding braucht kein Mensch und konnte meine Euphorie über das iPad nie verstehen. Nun genießt sie es auf dem Sofa zu lümmeln, Email zu checken, im Internet einzukaufen, Urlaube zu planen und mit den Kindern via Facetimekamera zu quatschen.
Nun, iPad, iPhone und iMac harmonieren prima. Ich brauche mich nicht um Viren zu sorgen und Abstürze sowie blaue Bildschirme sind nun Geschichte.
Aber Apple ist doch so schweineteuer! Sie sind nicht billig, das gebe ich zu aber sie sind es wert. Wenn man auf gute Materialien, gute Verarbeitung und Innovationen wert legt. Aluminium und Glas fassen sich nun mal besser an als Plastik. Im Preis inbegriffen: iLife. Ein Softwarepaket, was einen fesseln kann. iPhoto, iMovie und Garageband machen einfach Spaß. Dann gibt es auch noch das iWorkpaket für relativ kleines Geld. Jedenfalls für einen Bruchteil des Preises von Microsoft Office. Zugegeben Word und Excel sind meiner Meinung nach durch Pages und Numbers nicht zu schlagen. Auf dem Gebiet ist Microsoft die erste Wahl.
Da ich nun immer mehr mit iMovie “rumspielte” sammelten sich mittlerweile ein paar Filmchen an. Mein iMac hat mit seinen 27″ schon einen beeindruckenden Bildschirm aber unser Fernseher hat nun mal 47″ und dort würde ich gerne die Filmchen sehen. Dafür gibt es das AppleTV.
Ein kleines unscheinbares schwarzes Kästchen aber es bietet mir Airplay. Ein gigantisches Feature. Alles was ich auf dem iPad oder iMac mache, kann ich nun auf den TV streamen. Somit kann man gemeinsam irgendwelche Dinge beim Internetsurfen oder bei Programmgestaltungen besprechen. Fotos vom iPhone können nun auf dem TV angeschaut werden. Da brauchen sich die Leute nicht um das kleine iPhone drängen. Nebenbei bemerkt: Meine komplette iTunes Mediathek wird somit über die Stereoanlage abgespielt – ohne Kabelgewirr und komplexer Netzwerkinstallation. Also wir möchten Airplay im Haus nicht mehr missen.
Eigentlich war ich mit dieser Konfiguration zufrieden. Wenn ich am Wochenende zu Hause irgendwelche Pagesdokumente bearbeitete und nicht fertig wurde, konnte ich dank iCloud es später am iPad oder iPhone fertigstellen. Leider ging das nicht zB mit iMovie – jedenfalls nicht mit dem Comfort, den mir der iMac bot. Nach langem Überlegen zog dann ein MacBook Pro 15″ bei uns ein.
Mit ihm kann ich nun die gleichen Arbeiten machen, die ich auch am Mac machte. Vor allem konnte ich mit Xcode und AppleScript programmieren. Nur bin ich dadurch nicht mehr so ortsgebunden. Leider muß ich zugeben, dass das MacBook Pro mittlerweile eher selten genutzt wird. Im mobilen Bereich ist wohl doch das iPad mini mein Favorit. Also wer zu Hause einen iMac stehen hat und ein mobiles Gerät sucht, sollte doch mal prüfen ob ein iPad einem Laptop nicht doch vorzuziehen ist.
Seit dem 19.10.2013 ist nun auch ein iPhone 5S hinzugekommen. Es löst nun mein geschätztes iPhone 4 ab.
Mein neues iPhone ist goldfarben und hat eine Kapazität von 64GB.
Oktober 2015
Das iPhone 5S hat mir zwei Jahre lang die Treue gehalten und mir sehr gute Dienste geleistet. Nun geht es an meine Frau, denn es wurde abgelöst.
Ein iPhone 6S Plus hält bei uns Einzug. Apple verfolgt aber eine eigenartige Verkaufsstrategie. Das Einsteiger iP6S Plus hat wahnwitzig geringe 16GB Speicherkapazität. Wenn man bedenkt, dass dieses Gerät nun auch Videos in 4K aufzeichnet, hat man nicht lange Freude an diesem Gerät. Gerade wenn man Neukunden erreichen will, die nicht gleich 1069,-€ bezahlen möchten, macht man diese mit 16GB schnell wütend. Und ob diese enttäuschten Kunden dann wieder zum Iphone greifen ist zu bezweifeln. Fragwürdiger Weise wurde ein 32GB gleich komplett übersprungen. Hier wird man gleich auf die 64GB-Variante geleitet. Ausreichender Speicher aber ein teurer Kompromiss. Ich hätte es gut gefunden, wenn Apple ein 32GB-Gerät als Einstiegsgerät angeboten hätte. Wenn man Instagram, Flickr und Co Glauben schenken kann, ist das iPhone die meistbenutzte Kamera der Welt. Hier Jemanden mit einem 16GB-iPhone glücklich zu machen, stelle ich mir sehr schwer vor.